Spielen in der Familie

Urlaub an der Nordsee

Wenn der Bildschirm flimmert und Kinder wie hypnotisiert vor dem Computer, dem Laptop, dem Smartphone oder dem Tablet sitzen, verschwimmt die Realität und die Kleinen scheinen in eine vollkommen neue Welt überzugehen.

Computerspiele gehören mittlerweile zu einem unmissverständlichen Bestandteil des Alltags. Die Aufgabe von uns Eltern ist es, Kinder zu einem offenen Umgang mit den digitalen Medien zu erziehen, ein gesundes Maß im Hinblick auf den Computerkonsum zu wahren und über gemeinsame Gesellschafts- und Computerspiele den Familienzusammenhalt zu fördern. Im folgenden Ratgeber stellen wir beide Spielvarianten gegenüber und diskutieren deren Vor- und Nachteile.

Familiennachmittage sinnvoll verbringen

Auf keinen Fall sollte man einen Nachmittag auf der Couch vor dem Fernseher mit einem abwechslungsreichen Familiennachmittag verwechseln. Immer noch gelten Gesellschaftsspiele und Brettspiele als die Klassiker, wenn es um eine kindgerechte Unterhaltung geht.

Warum Gesellschaftsspiele für Familien wichtig sind

Es ist der Zeitpunkt, wenn die Eltern und die Kinder gemeinsam aus der Hektik und der Tretmühle des Alltags entfliehen, um in eine ganz neue Welt einzutauchen.
Gesellschaftsspiele geben allen Familienmitgliedern die Gelegenheit, die Rollen untereinander zu tauschen und sich auszuprobieren.

Ob in Strategie-, Brett-, Karten- oder Legespielen: Nicht nur das logische Denkvermögen, die Kreativität und das taktische Handeln können durch Gesellschaftsspiele geschult werden. In vielen Fällen ist es vor allen Dingen die Möglichkeit für alle Kinder, sich gegen die Eltern in einem ganz anderen Themenbereich durchzusetzen und die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Es sind Erwartungen und Erfahrungen, die ebenso wichtig sind, wie das Verlieren und das Problemlöseverhalten. Zumeist können Kinder, aber auch einige Eltern, nur sehr schlecht verlieren. Hier sollte man sportlich und fair miteinander umgehen und, je nach Wunsch, ein neues Spiel starten. Frei nach dem Motto, Glück im Spiel – Pech in der Liebe, gilt es, die Kinder immer wieder neu zu motivieren und sich über unterschiedliche Familienspielnachmittage ein stattliches Repertoire abwechslungsreicher Gesellschaftsspiele anzuschaffen.

Die passenden Gesellschaftsspiele für Kleinkinder finden

Zum einen helfen die Hersteller mit Altersfreigaben und zum anderen geben die Empfehlungen anderer Mamas und Papas eine praktische Hilfe bei der Auswahl der passenden Gesellschaftsspiele. So gibt es mittlerweile gerade für Kleinkinder, Kindergartenkinder und Vorschul- sowie Schulkinder passende Brettspiele, die altersgerechte Fähigkeiten und Fertigkeiten aufgreifen und gezielt fördern. Auf diese Weise haben Eltern auf spielerische Art und Weise die Möglichkeit, zu schulen, ohne dass sich Kinder dessen überhaupt bewusst oder sie unter Umständen überfordert werden.

Computerspiele – ein gesundes Maß halten

Sich dem kompletten Markt der Computerspiele zu entziehen, ist angesichts der digitalen und gesellschaftlichen Entwicklung kaum mehr möglich. Eine sinnvolle und pädagogisch geschickte, digitale Erziehung hingegen, schafft von Anfang an ein offenes und kritisches Verhältnis zu den unterschiedlichen Medien.

Wenn möglich, sollten Sie mit den Kindern gemeinsame Zeit am Computer verbringen. Es ist nicht ratsam, den Computer als „Ruhepause für die Eltern“ einzurichten – wenn es auch sehr bequem erscheint, die Kleinen am PC zu parken. Alternativ dazu legen Sie einfach bestimmte Spielzeiten fest, die strikt eingehalten werden. Diese sollten in Zusammenhang mit den Familienregeln vereinbart werden. Viel mehr Spaß machen die Computerspiele, die in Form von

vor dem Fernseher mit der ganzen Familie gespielt werden.Hier hat es der Spielemarkt geschafft, die Brücke zu den Gesellschaftsspielen zu schlagen und somit eine digitale und ansprechende Alternative zu bieten. Diese Art der Computerspiele bringt mehr Bewegung, Geschicklichkeit, Kreativität und Spaß in jede Familie.